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Gebotsstrategien: Dynamische vs. feste Gebote

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Du beherrschst jetzt die Grundlagen der Amazon-Gebote – Zeit, deine Amazon-Gebotsstrategien auf das nächste Level zu heben. Beim Bieten geht es nicht nur um den höchsten Preis: Es geht darum, dein Budget strategisch zu steuern, um Sichtbarkeit zu optimieren, Kosten zu kontrollieren und den Umsatz zu maximieren.

Mit der richtigen Gebotsstrategie erreicht deine Anzeige die beste Platzierung – und du deinen Ziel-ACoS. In diesem Artikel erklären wir die Amazon-Gebotsstrategien und wie du deine Gebote effektiv anpasst, während du den Prozess automatisierst und so Zeit und Geld sparst.


Dynamische vs. feste Gebote

Es gibt drei zentrale Amazon-Gebotsstrategien:

  1. Erhöhen und Senken: Passt Gebote automatisch an die Conversion-Wahrscheinlichkeit an
  2. Nur Senken: Senkt Gebote, wenn Conversions unwahrscheinlicher sind
  3. Feste Gebote: Hält dein Gebot über alle Platzierungen hinweg konstant – unabhängig von der Conversion-Wahrscheinlichkeit

Was ist die Strategie „Erhöhen und Senken“?

Amazons „Erhöhen und Senken“ erhöht Gebote bei hoher Conversion-Wahrscheinlichkeit und senkt sie bei niedriger. Diese Strategie maximiert die Verkaufseffizienz, indem sie Gebote in Echtzeit anpasst.

Gebotsstrategie

So funktioniert „Erhöhen und Senken“

Ein Beispiel: Du legst als Amazon-Seller ein Gebot für ein Keyword fest, aber es ist zu niedrig, damit dein Produkt ganz oben in den Suchergebnissen erscheint.

Amazon-Startseite

Mit deinem gesetzten Gebot würde dein Produkt theoretisch in der Seitenmitte erscheinen.

An diesem Punkt analysiert Amazon historische Daten und berechnet, ob das Produkt mehr verkaufen würde, wenn es ganz oben in den Suchergebnissen stünde statt in der Seitenmitte.

Erwartet Amazon eine höhere Conversion-Rate, erhöht es das Gebot auf den Mindestbetrag, der nötig ist, um die Top-of-Search-Auktion zu gewinnen. Das Gebot kann um bis zu 100% steigen.

Viele Seller nutzen diese Funktion nicht, weil sie glauben, Amazon habe einen Interessenkonflikt und erhöhe das Gebot nur, damit sie mehr ausgeben. Tatsächlich erfolgt diese Erhöhung nur, wenn eine höhere Conversion-Rate erwartet wird.

Prognostiziert Amazon eine geringere Verkaufswahrscheinlichkeit, senkt es das Gebot pro Klick.

Amazon-Startseite mit Pfeil zur Anzeigenplatzierung

Mit Advigator ist „Erhöhen und Senken“ immer aktiv und wird automatisch deaktiviert, wenn der tatsächliche ACoS der Kampagne deinen Ziel-ACoS um 5 Prozentpunkte übersteigt.

Advigator-Gebote

Wann solltest du „Erhöhen und Senken“ nutzen?

Diese Strategie eignet sich am besten für profitorientierte Kampagnen mit viel Flexibilität. Behalte deine Werbeausgaben genau im Blick: Amazon kann deine Gebote bei Chancen mit hoher Conversion-Wahrscheinlichkeit verdoppeln – und du gibst womöglich mehr aus als geplant.

Diese Strategie empfiehlt Advigator – du kannst die Werte aber jederzeit ändern.

Was ist die Strategie „Nur Senken“?

„Nur Senken“ reduziert Gebote automatisch, wenn die Conversion-Wahrscheinlichkeit niedrig ist. Das optimiert die Kosten und verhindert überhöhte Ausgaben für weniger profitable Klicks.

Wann solltest du „Nur Senken“ nutzen?

Diese Strategie eignet sich am besten, um Gewinne zu maximieren, wenn du neu im Kampagnenmanagement bist oder Kosten senken willst, ohne die Gebote zu erhöhen.

Was sind feste Gebote?

Bei festen Geboten wendet Amazon dein gesetztes Gebot ohne jede Anpassung auf alle Platzierungen an. Dieser Ansatz kann mehr Impressions generieren, führt aber möglicherweise zu weniger Conversions und höheren Kosten.

Wann solltest du feste Gebote nutzen?

Diese Strategie eignet sich am besten für Produkt-Launches, mehr Markensichtbarkeit oder wenn Impressions das Hauptziel sind.

Was ist die beste Amazon-Gebotsstrategie?

Die richtige Gebotsstrategie hängt von deinen Zielen ab. Für maximale Flexibilität und Kostenkontrolle liefern dynamische Gebotsstrategien oft die besten Ergebnisse.